Jugendhilfeportal

www.jugendhilfeportal.de:
  1. Angesichts der voranschreitenden gesellschaftlichen Veränderungen setzt sich die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ mit einer zentralen Zukunftsfrage auseinander, die sich insbesondere der Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung stellt. Unter dem Titel „Familienunterstützung in der Lebenswelt von jungen Menschen und ihren Familien. Hilfen zur Erziehung als Bestandteil einer ganzheitlichen Infrastruktur“ führt die Diskussion verschiedener Thesen zu fachlichen und politischen Herausforderungen.
  2. Mit den Auswirkungen der digitalen Transformation in der sozialen Arbeit befasst sich die neue Caritas-Kampagne „sozial braucht digital“. In der Online-Beratung, in der Pflege und in der Kindertagesbetreuung finden digitale Tools bereits heute umfänglich Anwendung. Die Caritas-Kampagne nimmt deshalb die Chancen der Digitalisierung für die Soziale Arbeit in den Blick und thematisiert zugleich die Risiken. Ein eigener Schwerpunkt befasst sich mit dem Einsatz digitaler Medien in der Kindertagesbetreuung.
  3. Bei der dreitägigen Fortbildung „Energie und Klimaschutz auf der Spur: Mit Kindern forschen und entdecken“ am 5. und 6. März sowie am 8. Mai 2019 erfahren Erzieherinnen und Erzieher, wie sie Kindern das Thema Klimaschutz spielerisch vermitteln können.
  4. Migrantinnen, Migranten und ihre Kinder sind heute in Deutschland wirtschaftlich und sozial deutlich besser integriert als noch vor zehn Jahren. Dies gilt sowohl für die Erwerbssituation, den Bildungserfolg und das Armutsrisiko als auch für die Erfahrung von Diskriminierung. Defizite bestehen jedoch unter anderem beim Zugang zu qualifizierten Jobs, der Anteil Geringqualifizierter unter den Kindern der Zugewanderten ist weiterhin hoch. In Deutschland sind heute mehr Menschen der Meinung, dass das Land von Migration profitiert, als noch zu Beginn des Jahrhunderts.
  5. „Digitalisierung ist ein kultureller Prozess“ – mit dieser zentralen These positioniert sich der Rat für Kulturelle Bildung in seiner Denkschrift „Alles immer smart. Kulturelle Bildung, Digitalisierung, Schule“ zur aktuellen Debatte um die digitale Bildung in der Schule. Die Kernaussage der fünften Denkschrift des Rates lautet damit: Die Digitalisierung lässt sich weder hinreichend verstehen noch gestalten, wenn man ihre kulturelle Dimension nicht berücksichtigt und sie lediglich als technologischen Vorgang betrachtet. Kulturelle Bildung hat somit eine Schlüsselfunktion für das Verständnis von und den Umgang mit Digitalisierung.

Über SYSTEAMS

SYSTEAMS ist ein kooperatives Netzwerk zur Erforschung, Anwendung und dem Praxistransfer systemischer Methoden, Handlungsmodellen und Theorien in Sozialer Arbeit

Ausdruck dafür können Publikationen sein wie die 66 Leuchtfeuer von Kleve und Wirth, hier gehts zur Leseprobe.

Seit dem Jahr 1996 bis heute gibt es eine thematische Verkettung von Publikationen, die als Meilensteine postmoderner Theoriebildung gelesen werden können.

Die Ausgangspunkte sind Mehrperspektivität, Vielfalt und die Ambivalenz von Wirklichkeit und Möglichkeit als Grundlagen für systemisch angewandte Sozialtheorie.

Ambivalenz soll nicht psychologisch, sondern soziologisch verstanden werden als Unbestimmtheit der beiden Werte durch ihre unentscheidbare Beziehung zueinander.

Lebensführung verweist auf das Umgehenkönnen mit Ambivalenz, also mit der Unentscheidbarkeit, wie wirklich die Wirklichkeit ist, und welche Möglichkeiten potentiell verfügbar sind.

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