Landesstelle Sucht NRW

  1. Stress durch massive Einschränkungen sozialer Begegnungen kann riskanten Alkohol- und Tabakkonsum sowie Suchtverhalten fördern, wie aus früheren Epidemien bekannt ist. Diese Gefahr besteht auch in der aktuellen Corona-Pandemie. Das belegt eine Studie zur Veränderung der Alkohol- und Tabakkonsumgewohnheiten während des Lockdowns, die vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) Mannheim und der Universitätsklinik Nürnberg durchgeführt wurde.

     

  2. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind enorm. Vor diesem Hintergrund führen Forscher/-innen der Katholischen Hochschule in Aachen eine Studie zu den psychosozialen Folgen der Corona-Pandemie durch. Ziel der Befragung ist es, aktuelle Daten über die psychosozialen Folgen der öffentlichen Maßnahmen, die in Folge der COVID-19 Pandemie veranlasst wurden, zu erheben.

    Die Teilnahme am Survey ist über folgenden Link noch bis zum 15. Juli 2020 möglich: https://t1p.de/corona-studie. Die Beantwortung des Fragebogens dauert etwa 15 Minuten.

    Die Studie wird u.a. durch die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe und Suchtprävention (DG-SAS) unterstützt. 

  3. Die Landeskoordinierung Glücksspielsucht NRW lädt zu weiteren interaktiven Online-Seminare ein. Bisher haben wir schon drei Online-Veranstaltungen mit großer Resonanz durchgeführt. Wir haben uns hierbei für die erprobte Software Zoom entschieden, die eine hohe Interaktivität ermöglicht.

  4. Die Sozialwirtschaft ist aktuell mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Eine davon ist die Frage: Wie können unter Bedingungen von Ausgangsbeschränkungen Kontakte zu Adressatinnen und Adressaten aufrechterhalten werden?

    In diesem Zusammenhang hat die SRH Hochschule für Gesundheit eine Umfrage initiiert, die sich an Fach- und Führungskräfte im Sozial- und Gesundheitswesen richtet.

  5. Von Bochum bis Wuppertal – landesweit gehen in zunächst 16 Städten und Kreisen Projekte an den Start, die speziell auf obdachlose Menschen mit einer Suchterkrankung zugeschnitten sind. 

    Mit jährlich bis zu zwei Millionen Euro fördert das Gesundheitsministerium die ambulante Suchthilfe insbesondere in Städten mit hoher Wohnungslosigkeit. Träger von Sucht- und Drogenberatungsstellen erhalten Gelder für zusätzliche Personalstellen inklusive Sachkosten. Damit soll insbesondere die aufsuchende Suchtberatung für obdachlose Menschen ausgebaut werden. 

     

Über SYSTEAMS

SYSTEAMS ist ein dialogisches Netzwerk zur Erforschung, Anwendung und dem Praxistransfer systemischer Methoden, Handlungsmodellen und Theorien in Sozialer Arbeit.

Ausdruck dafür können Publikationen sein wie die 69 Leuchtfeuer von Kleve und Wirth, hier geht's zur Leseprobe. Hier geht's zur Audio-Lesung

Seit dem Jahr 1996 bis heute gibt es eine thematische Verkettung von Publikationen, die als Meilensteine postmoderner Theoriebildung gelesen werden können.

Die Ausgangspunkte sind Mehrperspektivität, Vielfalt und die Ambivalenz von Wirklichkeit und Möglichkeit als Grundlagen für systemisch angewandte Sozialtheorie.

Ambivalenz soll nicht psychologisch, sondern soziologisch verstanden werden als Unbestimmtheit der beiden Werte durch ihre unentscheidbare Beziehung zueinander.

Lebensführung verweist auf das Umgehenkönnen mit Ambivalenz, also mit der Unentscheidbarkeit, wie wirklich die Wirklichkeit ist, und welche Möglichkeiten potentiell verfügbar sind.

Werfen Sie doch noch einen Blick auf die letzten Facebook bzw. Twitter-Beiträge oder das LinkedIn Profil von Jan V. Wirth.

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1. Achte auf Komplexität

2. Schätze die Vielfalt

3. Respektiere Autonomie

4. Würdige die Wirklichkeit

5. Imaginiere die Möglichkeit

6. Gestalte und erkenne

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