Sozial.de

Sozial.de ist das zentrale Nachrichtenportal für die Sozialwirtschaft.
  1. Triangulierung ist ein zentrales Konzept des systemischen Verständnisses von sozialen Strukturen. Es bezieht sich auf die Dynamik, bei der eine dritte Person oder ein drittes Element in die Interaktion zwischen zwei Individuen eingeführt wird, um Spannungen zu reduzieren oder Konflikte zu bewältigen. Dieser Mechanismus kann sowohl funktional als auch dysfunktional wirken und spielt eine wichtige Rolle bei der Analyse und Intervention in zwischenmenschlichen Beziehungen. Eine solche Dreiecksbeziehung wird als Triade bezeichnet.
  2. Kinder in einem Strafverfahren zu befragen, ist anspruchsvoll. Unsorgfältig gestellte Fragen verfälschen die Aussage und können dem jungen Gegenüber schaden. Doch es mangelt an Übungsmöglichkeiten. Ein interdisziplinäres Team der Hochschule Luzern und der ZHAW School of Engineering will das mit virtuellen Charakteren und KI künftig ermöglichen.
  3. Mit einem starken Bekenntnis zur Demokratie und gegen den Rechtsruck in Europa veröffentlicht die Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa ein Dossier verschiedener Texte zum Thema Gleichstellung und Demokratie.
  4. Die Migrations- und Integrationspolitik war in den letzten Jahren hochdynamisch. Der steigende Bedarf an ausländischen Arbeitskräften führte einerseits zu einer weiteren Öffnung des Einwanderungslandes Deutschland; auch für abgelehnte Asylbewerberinnen und -bewerber wurden Möglichkeiten des sog. Spurwechsels ausgebaut. Nach der verstärkten Fluchtzuwanderung seit 2022 wurden andererseits im asylpolitischen Bereich in Deutschland und der Europäischen Union (EU) restriktivere Maßnahmen ergriffen. Der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) analysiert in seinem Jahresgutachten die Entwicklungen und zeigt auf, wo es weiteren Handlungsbedarf gibt.
  5. Systemische Fragen regen zur Reflexion an und machen Mut für Veränderungen. Grundlage der Fragetechniken ist die Wertschätzung und Stärkung der Klienten. Sie sind die methodische Basis der Systemischen Therapie und Beratung und eignen sich gut für tägliche Praxis der Pädagogik und der Sozialen Arbeit.

Über SYSTEAMS

Diese Webseite möge zur Erforschung, Anwendung und dem Praxistransfer systemisch-postmoderner Methoden, Handlungsmodellen und Theorien in Sozialer Arbeit dienen.

Ausdruck für diese Arbeitsweisen können Publikationen sein wie die 69 Leuchtfeuer von Kleve und Wirth, hier geht's zur Leseprobe. Hier geht's zur Audio-Lesung.

Seit dem Jahr 1996 bis heute gibt es eine thematische Verkettung von Publikationen, die als Meilensteine postmoderner Theoriebildung gelesen werden können.

Die Ausgangspunkte sind Mehrperspektivität, Vielfalt und die Ambivalenz von Wirklichkeit und Möglichkeit als Grundlagen für systemisch angewandte Sozialtheorie.

Ambivalenz soll nicht psychologisch, sondern soziologisch verstanden werden als Unbestimmtheit der beiden Werte durch ihre unentscheidbare Beziehung zueinander.

Lebensführung verweist auf das Umgehenkönnen mit Ambivalenz, also mit der Unentscheidbarkeit, wie wirklich die Wirklichkeit ist, und welche Möglichkeiten potentiell verfügbar sind.

Werfen Sie doch noch einen Blick auf die letzten Facebook bzw. Twitter-Beiträge oder das LinkedIn Profil von Jan V. Wirth.

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Handlungsmaxime

1. Achte auf Komplexität

2. Schätze die Vielfalt

3. Respektiere Autonomie

4. Würdige die Wirklichkeit

5. Imaginiere die Möglichkeit

6. Gestalte und erkenne

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